{:de}Heute in einer Woche ist es so weit. Und pünktlich eine Woche vor dem großen Rennen, war es Zeit für ein kleines Rennen. Aber dazu später mehr. Erst einmal war ja noch der gestrige Tag.

Wie üblich fing der Tag um 04:40 Uhr an mit aufstehen und einem Frühstück mit Joghurt, eingeweichten Haferflocken – oder wie ich gelernt habe Overnight-Oats, klingt trendiger – und Obst an, bevor wir uns diesmal um 06:15 Uhr zum Radfahren mit Mel verabredet hatten. Während Mel 80km auf dem Plan hatte, waren es bei Astrid etwas mehr. Die ersten Kilometer sind dabei zum Laufsteg geworden, da wir Glen von Koruptvision auf dem Highway getroffen haben. Hier könnt ihr ein Ergebnis davon sehen. Danke an Glen.

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Nachdem wir Mel nach 40km auf dem Heimweg verabschiedeten, ging es für uns noch ein wenig weiter. Da es allerdings sehr windig war, haben wir uns kurz hinter Waikaloa entschieden lieber einen Abschnitt hin und her zu fahren, bevor wir bei viel Verkehr etwas riskieren. Danach standen 130km auf dem Tacho und noch ein wenig Bike-Pflege auf dem Programm. Nach einem ordentlichen Mittagessen ging es dann für 30 Minuten in den Pool. Hier lag der Fokus darauf, die Arme ein wenig zu bewegen, das Wassergefühl zu behalten und einige Sprints zu machen.

Danach gab es dann leckere Spaghetti, denen sich Astrid zu Gunsten von Quinoa mit Tomatensauce und Mango verweigerte. Zum Tagesabschluss die obligatorische Massage, bevor es um 20:30 Uhr ins Bett ging.

Heute wollte Astrid dann fit sein, stand doch der Ho’ala-Swim (Race to the Occasion), ein Rennen über 3,8km auf dem Programm. Dieses findet seit einigen Jahren immer eine Woche vor dem eigentlichen Ironman auf der Wettkampfstrecke statt und ist ein gutes Training unter Wettkampfbedingungen. Ursprünglich wollte Astrid dieses in der richtigen Wettkampfkleidung bestreiten um diese zu testen, jedoch ist der Speedsuit ihres Ausrüsters nicht pünktlich angekommen, so dass Astrid klassisch im Badeanzug gestartet ist. Auf dieser Streckenlänge ist dabei von einem Zeitvorteil von 45-60 Sekunden mit der Wettkampfkleidung auszugehen, so dass sowohl Astrid, als auch ich mit der Zeit von 57:50 mehr als zufrieden sind.

Da es nun nur noch eine Woche bis zum Renntag ist, wird die Regeneration noch weiter fokussiert. Astrid hat nach dem Rennen erst einmal einen kurzen Nap eingelegt, bevor es für 15 lockere Kilometer in die Laufschuhe ging. Da so kurz vor dem Rennen nichts gefährlicher ist, als ein einlullendes Lauftempo, hat sie fünf kurze Steigerungen von jeweils circa 100m in den Lauf eingebaut. Zu Hause wurde dann erst einmal wieder mobilisiert, bevor der nächste kurze Nap anstand.

Nun gibt es etwas zu Essen, danach dann wieder Massage und dann ruft wieder das Bett. Morgen wird schließlich wieder gekoppelt.

Übrigens geben diese – von mir leicht überbelichteten Bilder, mit dem Versuch diese in schwarz/weiß noch zu retten – schön wieder, wie ich mich regelmäßig beim Training mit Astrid fühle. Der Sportler im Hintergrund scheint nämlich ähnliche Gefühle zu haben, während Astrid ihren üblichen Gesichtsausdruck beibehält.

Jetzt versteht ihr sicher, wenn ich sage, der Letzte macht das Licht aus.

Mahalo

Chris{:}{:en}Today in a week’s time to race. And one week before the big race, it was time for a small race. But more about that later. First of all, it was yesterday.

As usual, the day started at 04:40 a. m. with getting up and having a breakfast with yoghurt, soaked oatmeal – or, as I have learned overnight oats, sounds more trendy – and fruit before we had an appointment with Mel at 06:15 a. m. this time for cycling. While Mel had 80km on the map, Astrid had a little more. The first kilometres became a catwalk because we met Glen von Koruptvision on the highway.

After we said goodbye to Mel after 40km on the way home, we went a little further for us. However, as it was very windy, we decided to follow Waikaloa for a short time and to drive back and forth, before we risked something with a lot of traffic. After that 130km on the speedometer and a little bit of bike care were on the program. After a decent lunch we went to the pool for 30 minutes. Here the focus was on moving the arms a little bit, keeping the feeling of water and doing some sprints.

Afterwards there were tasty spaghetti, which Astrid refused to give to Quinoa with tomato sauce and mango. At the end of the day the obligatory massage before going to bed at 8:30 pm.

Today Astrid wanted to be fit, because the Ho‘ ala-Swim (Race to the Occasion), a race over 3,8km was on the agenda. This has been taking place on the race track for a few years now, one week before the actual Ironman and is a good training under competition conditions. Originally, Astrid wanted to compete in the right race clothing to test it, but her equipment supplier’s speedsuit didn’t arrive on time, so Astrid started in a classic swimsuit. On this track, Astrid and I have a time advantage of 45-60 seconds with the race clothing, so that both Astrid and I are more than satisfied with the time of 57:50.

Since it is now only one week until the race day, the regeneration will be focussed even further. After the race Astrid took a short nap after the race, before it went into the running shoes for 15 kilometres. Since so close to the race nothing is more dangerous than a lulling running speed, she has built in five short increases of about 100m each into the run. At home they were mobilized again before the next short nap was due.

Now there is something to eat, then massage and then the bed calls again. Tomorrow we will finally reconnect.

Now you’ll understand if I say the last one turns off the light.

mahalo

Chris{:}

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