Tag 3 – Kona Blog 2017

Aloha aus Kona. Nach Tag 3 ist der Jetlag erledigt und Astrid arbeitet sich in die nun intensiver werdenden Workouts sehr gut ein.

Apropos Jetlag, der war an Tag 2 noch recht ausgeprägt und wir waren ab 04:10 Uhr wach. Zwei Stunden vor Sonnenaufgang und 80 Minuten bevor die Nada morgens um 5:30 Uhr klingelte. Astrid durfte einmal zur Kontrolle. Diesmal Blut und Urin. Was übrigens meistens der Grund für diese frühen Kontrollen ist, da Blut nicht innerhalb der ersten 2 Stunden nach einer Einheit abgenommen werden darf. Wir sind froh, dass die Nada hier war und auch Athleten anderer Nationen kontrolliert, da wir die Nada – im Gegensatz – zu den Anti-Dopingagenturen anderer Länder sehr schätzen. Nachdem das erledigt war gab es Frühstück und dann ging es ab aufs Rad. 2,5 Stunden Grundlagenarbeit standen auf dem Plan, was für Astrid auch entsprechend relaxed war und mich geringfügig überfordert hat. Im Windschatten konnte ich mich nach Hause retten und selbst die folgende längere Pause hat nicht verhindert, dass 40 Minuten Laufen das Ende meines Tages waren, während Astrid am späten Nachmittag noch ein paar Bahnen im Pool gezogen hat.

Der Tag endete natürlich mit einem ausgiebigen Abendessen aus Milchreis, Salat und Broten, bevor es wie jeden Abend an die Pflege von Astrids Muskulatur ging. Die Beine brauchen bei solchen Belastungen regelmäßige Massagen um die Muskulatur geschmeidig zu halten und gleichzeitig die Durchblutung zu fördern. Diesmal haben wir es übrigens bis 20:50 Uhr ausgehalten, bevor es ins Bett ging.

Tag drei ging dann pünktlich mit dem Wecker um 5:00 Uhr los. Diesmal war Astrid schon vorher wach, oder besser gesagt immer wieder, während ich perfekt geschlafen habe und nur einmal von einem Sturzregen wach wurde. Da heute die erste Wettkampfsimulation anstand und wir dafür den Bereich um den Anstieg vor Hawi trainieren wollten, ging es bereits um 06:30 Uhr mit dem Auto los zum ca. 45km entfernten Waikaloa Beach. Von dort sind wir um 7:30 Uhr los gefahren. Nach 30 Minuten Einrollen, stand das erste Racepace-Intervall an. Angefangen, dort wo man links vom Queen K in die kurze Abfahrt zum Beginn des Anstiegs nach Hawi abbiegt und beendet am Turnaround. Für die Data-Freaks unter euch, hier in kleiner Einblick, was dies in Zahlen bedeutet:

Bildschirmfoto 2017-10-01 um 16.42.26

Direkt am Turnaround wunderte ich mich dann über die Geräusche an Astrids Hinterrad und Astrid durfte erstmal einen Platten beheben. Ein kleines Stück Draht hatte sich seinen Weg bis zum Schlauch gesucht und für einen Schleicher gesorgt. 15 Minuten später hat Astrid dann die zweite Runde Schlauchwechsel geübt, da der Ersatzschlauch wohl dort wo das Ventil eingebracht ist einen kleinen Produktionsfehler hatte. Egal, Routine hilft um auf den Fall der Fälle vorbereitet zu sein. Kurz danach ging es dann ins zweite Intervall, welches mein Ende besiegeln sollte. Während ich nach 93km am Auto ausstieg fuhr Astrid noch die 3:30 zu Ende bevor noch 5k im Racepace laufend anstanden und danach die Beine nur noch locker ausgelaufen wurden.

Der Coach war sehr zufrieden. Im Anschluss wurden die verbrannten Kalorien erstmal mit einem Iced Latte im Daylight Mind in Waikaloa zusammen mit einem Blaubeer-Muffin für den Anfang ersetzt, bevor Astrid ihren heiß ersehnten Acai-Bowl in Kona bekommen hat.

 

Danach stand Ruhe an und wir haben versucht den Sonnenuntergang zu schauen, was uns von einer Wolkendecke etwas vermiest wurde. Nun macht Astrid noch etwas Mobilisation, während ich die Zeit nutze um diesen Blogeintrag zu schreiben und die Spaghetti auf dem Herd stehen.

Danach die obligatorische Massage und dann ab ins Bett.

Übrigens Astrid sieht nach dem Radfahren so aus:

 

So, der letzte macht das Licht aus. Ich bin am Ende.

Mahalo

Chris

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