Zwei Weltmeisterschaften und ein Test

Seit heute ist es offiziell. Astrid Stienen ist mit Diana Riesler die einzige deutsche Triathletin in 2017, die sich für die Ironman Weltmeisterschaften auf Hawai’i und die Ironman 70.3 Weltmeisterschaften in Chattanooga qualifiziert hat und auch startet. Den Grundstein legte sie mit der schnellsten deutschen Langdistanzzeit in 2016 bei ihrem Sieg in Barcelona. Die abschließenden Punkte holte sie mit dem Comeback nach langer Verletzung beim Ironman African Championship mit einem starken 4. Platz. Dort war sie gerade so weit, dass ihr Coach Chris sie guten Gewissens an den Start gehen lassen konnte. Ihre Rad- und Laufleistung war nach der Verletzung lange nicht dort, wo sie im Herbst 2016 war.

Seitdem hat Astrid zusammen mit mit ihrem Coach und ihrem Team aus Physiotherapeut, Osteopathin und Lauftrainer fleißig gearbeitet. Nicht nur im Training, sondern auch in der Klinik mit mehr als nur ein paar Überstunden. Was sie aber im Training geleistet hat war herausragend. Ein Muskelfaserriss bei den Ironman 70.3 European Championship verhinderte, dass diese Leistung mit Ergebnissen bestätigt wurde. Um im Hinblick auf Kona auf Nummer sicher zu gehen, wurden die beiden Rennen in den Folgewochen abgesagt, der Muskelfaserriss auskuriert und fleißig trainiert.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Astrid ist hungrig auf Rennen und hat das Zeitfahren im Rahmen von Rad am Ring als Leistungstest absolviert. Das Ergebnis? Platz 3, 22 Watt mehr als im letzten Jahr und mehr  als zwei Minuten auf der 22-Kilometer langen Runde schneller. Einzig Bianca Lust, die zweite der niederländischen Meisterschaften im Strassenrennen und Lisa Broemmel, Teamfahrerin im aktuellen Spitzenreiter der Damen Bundesliga des BDR waren schneller unterwegs als Astrid.

Als nächstes gilt es den Rennhunger beim Eupen Triathlon zu stillen. Dies wird aus dem vollen Umfang eines diese Woche begonnen Drei-Wochen-Blocks gemacht, der Astrid an höheres Tempo und größere Umfänge gewöhnen wird.

Chris freut sich Astrid auf die beiden großen Rennen des Jahres vorbereiten zu dürfen. Auch wenn der Fokus und die Vorbereitung ganz klar auf Kona gerichtet sind, wird in Chattanooga mit Freude versucht das Feld ein bißchen aufzumischen. Es gibt schließlich nichts besseres in der Vorbereitung für das Rennen des Jahres als sich mit den besten des Sports bereits im Vorfeld zu messen.

Wir wünschen Astrid #performingperfect für ihre Rennen und dass die Träume für die sie so hart arbeitet Wirklichkeit werden. Kona we are coming.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle auch an die anderen qualifizierten deutschsprachigen Damen: Anja Berank, Michi Herlbauer, Sonja Tajsich, Mareen Hufe, Diana Riesler, Celine Schärer und Katharina Grohmann für Kona, sowie Laura Phillip, Diana Riesler, Jenny Schulz und Anne Jalowi für Chattanooga. Es ist großartig so viele starke deutschsprachige Damen am Start treffen zu dürfen.

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